Im Folgenden ist der Reisebericht einer Studiosus Foundation Reisegruppe zu lesen, der von ihrem Besuch im Scrosoppi Care-Center erzählt.
Am Montagmorgen unserer Südafrikareise besuchten wir als Reisegruppe ein bemerkenswertes Projekt in der Nähe von Oudtshoorn. Bereits bei unserer Ankunft wurden wir herzlich von Pater Leon und seinem engagierten Team empfangen. Die warme Begrüßung ließ uns sofort spüren, dass wir an einem besonderen Ort angekommen waren. Kinder waren an diesem Morgen nicht anwesend, da sie sich zu dieser Zeit in der Schule befanden.
Pater Leon persönlich nahm sich die Zeit, uns durch das weitläufige Gelände zu führen und uns eindrucksvoll und verständlich die Geschichte, die Herausforderungen und die Ziele des Projekts zu erläutern. Wir erfuhren viel über die Vergangenheit der Region, die schwierige Situation der Kinder und des Townships sowie die Zukunftspläne für das Projekt. Es war beeindruckend zu sehen, wie groß die Anlage ist und wie viel bereits erreicht wurde – aber auch, wie viel noch geplant ist.
Besonders beeindruckte uns der Garten und die beiden Gewächshäuser, die von der Studiosus Foundation e.V. finanziert wurden. Hier wird der lokalen Bevölkerung die ökologische Bedeutung der Natur nähergebracht. Gleichzeitig dient dieser Platz als öffentlicher Park für das gesamte Township und als Lernort für Umweltbildung. Auch die Tierschutzarbeit innerhalb des Projekts hinterließ einen tiefen Eindruck. Zahlreiche Tiere, vor allem Hunde, wurden hier gerettet und werden teilweise in die Erziehung der Kinder als Therapiehunde einbezogen. Diese Initiative zeigt eindrucksvoll, wie vielfältig die Unterstützung für die Gemeinschaft gestaltet wird.
Auch die neuste Fördermaßnahme der Studiosus Foundation e.V. konnte bereits besichtigt werden: ein alter Schiffscontainer wurde in eine Werkstatt umgebaut und eine Ölpresse angeschafft, um die eigenen Oliven und Granatäpfel zu pressen und weiterzuverarbeiten.
Es wurde uns bewusst, dass die laufenden Kosten für ein solches Projekt enorm sind und es stark auf Spenden angewiesen ist. Umso beeindruckender war es, mit welcher Hingabe und Leidenschaft sich das gesamte Team für das Wohl der Kinder und der Gemeinschaft einsetzt.
Zum Abschluss unseres Besuchs wurden wir mit selbstgemachter Limonade und traditioneller „Melk-Tart“ verwöhnt – ein herzlicher Ausklang eines bewegenden Vormittags. Viele Teilnehmer unserer Gruppe bezeichneten diesen Besuch als eines der Highlights der gesamten Reise und, dass sie sich darüber freuten, ein so sinnvolles und unterstützungswürdiges Projekt kennengelernt zu haben.
Dieser Besuch in Oudtshoorn hat uns tief bewegt und nachhaltig inspiriert. Es war eine eindrucksvolle Erfahrung, die uns gezeigt hat, wie wichtig Engagement, Unterstützung und Gemeinschaftssinn sind. Ein Projekt, das wahrlich Anerkennung und Förderung verdient!