Damit Menschen leben können, brauchen sie eine freundliche Umgebung. Es ist dem Oratorium wichtig, die Gedanken von Gottes Schöpfung, Ökologie, Wachstum, Nahrung aus der Natur, Tierhaltung und vieles andere mit der Arbeit für die Kinder und Jugendlichen grundlegend zu verbinden.

Am Anfang war der Boden nur roter Sand und voller Steine. Mühsam wurde der Boden mit vereinten Kräften Stück für Stück fruchtbar gemacht.

Heute können die Kinder auf Rasen spielen – ein großer Luxus.

Stück für Stück wurden Bäume gepflanzt, Zier- und Nutzbäume. Viele Besucher und auch Politiker haben diese Bäume dem Care Center geschenkt. Jeder einzelne Baum wurde unter großen Mühen gepflanzt und zum Leben gebracht. Der Boden ist steinhart und vollständig trocken. So wurde für jeden Baum erst mal ein Humusloch angelegt und es wird täglich für die Bewässerung gesorgt.

Über 500 Bäume wurden die letzten 6 Jahre hier gepflanzt. Sehr viele Bäume sind Olivenbäume. Stets wird auf eine gute Olivenernte gehofft, deren Ertrag dann dem Care Center zugutekommt.

Mit den Kindern gemeinsam wurde ein Gemüsegarten angelegt, aus dem eigenes Gemüse für die Verpflegung geerntet werden kann. Am Beispiel einer Kräuterschnecke wurde den Kindern versucht zu zeigen, was sie bei sich zu Hause mit den Eltern vor ihren Hütten anlegen können.

Wo Pflanzen sind, dürfen auch Tiere leben. Neben den Tieren, die sich selbst hier ihr Zuhause gesucht haben (Wildvögel und alte Schildkröten) sowie den Hunden und Katzen, gibt es eine Zucht von unterschiedlichem Federvieh, von Schwänen, Gänsen, Enten und verschiedenen Hühnern. Wenn keines der Tiere gestohlen wird, sind diese Tiere sicher, denn in den Kochtopf kommen sie hier nicht.

Ein Garten, Bäume und Pflanzen sind auch wichtig für das innerste Empfinden. Sie sind Ausdruck des Lebens. Hier können Menschen zur Ruhe kommen und auch die Nähe zu Gottes Schöpfung erfahren. So sind Teile des Gartens auch ein geistlicher Ort. Daher wurden auf dem Gelände Orte der Einkehr und des Gebetes geschaffen.